Sep 09

Wissenswertes rund um die Chilischote


Alles rund um die Chilischote

Klein, rot und mitunter höllisch scharf – das ist sie, die Chili-Schote, die aus vielen Küchen nicht mehr wegzudenken ist. Denn dank ihr lassen sich Speisen richtig schön „scharf machen“ – für viele eine wichtige Voraussetzung für ein gelungenes Essen. Die typische Schärfe kommt vom darin enthaltenen Capsaicin. Was aber muss man sonst noch wissen über diese Schote? Ist deren Genuss eigentlich gesund? Anscheinend ja. Denn man vermutet, dass sie bei Verdauungsproblemen ebenso hilfreich ist wie bei Cholesterin und Zucker im Blut – wissenschaftliche Belege dafür gibt es aber leider noch wenige.

Auf jeden Fall beinhaltet Chili deutlich mehr Vitamin C als Orangen, darüber hinaus sogar B-Vitamine, Eisen und Magnesium. Weiterhin wird vermutet, dass Chili beim Abnehmen helfen kann, was daran liegt, dass sie den Stoffwechsel anregt. Wer sich fragt, wie scharf eine bestimmte Chili-Schote wohl sein mag, dem könnte die Einteilung in Scoville-Schärfeeinheiten hilfreich sein. Hierbei wird gemessen, wieviel Wasser benötigt wird, um die Schärfe der Chili zu neutralisieren. Je höher der Wert, desto höher die Schärfe – einleuchtend.

Eine eher gebräuchliche Einteilung bei Chili-Produkten im Handel ist die auf einer Skala von 1-10, welche oft für Gewürze oder Soßen verwendet wird. Die schärfste Chilischote, die Habanero, rangiert hierbei sogar bei 10++. Übrigens ist Indien der weltweit größte Produzent von Chili und vermutlich wird in heißen Ländern deswegen so viel Chili konsumiert, weil diverse Bakterien, die bei Hitze entstehen, durch rohen Chili vernichtet werden. Und auf die Frage, warum manche Menschen Chili mögen, andere nicht, gibt es auch eine Antwort oder vielleicht zumindest eine Vermutung: manche mögen einfach den besonderen „Extra-Kick“ – und in dem Fall eben beim Essen und ganz speziell auf der Zunge. Außerdem sind gar nicht alle Chilis scharf. Der Sortenreichtum reicht von fruchtig über aromatisch bis hin zu höllisch scharf, so dass eigentlich jeder seine persönliche Lieblingssorte finden kann – auch wenn er denn eher auf nicht ganz so scharf steht.

Biologisch gesehen sind Chilis Nachtschattengewächse und zählen zu den Paprikas. Andere gängige Namen sind Peperoni, Peperoncini oder auch Pfefferoni. Diese wiederum teilen sich ein in Schärfegrade, Größe und Farbe. Bekannt sind hier vor allem Sorten wie Piri Piri, Bhut Jolokia, eine der schärfsten Sorte der Welt und die Jalapeno-Chili. Ihren Ursprung hat die Chili-Schote in Südamerika. Ganz klar: Besonders wichtig beim Genuss von Chili oder Chili-Produkten ist immer eine gute Qualität.


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